Biofeedback ist eine psychophysiologische Methode: körperliche Regulationsprozesse werden gemessen und unmittelbar zurückgemeldet, sodass ihre willentliche Beeinflussung geübt werden kann. In der Praxis setze ich Biofeedback als ergänzende Methode im klinischen Kontext ein – bei körperlichen Beschwerden mit psychophysiologischem Anteil, bei psychosomatischen Beschwerdebildern und bei Angstsymptomatik, wenn dies fachlich angezeigt ist.
Wann es sinnvoll ist
- bei körperlichen Beschwerden mit psychophysiologischem Anteil – etwa bei erhöhter vegetativer Aktivierung oder psychosomatischer Symptomatik – nach ärztlicher Abklärung organischer Ursachen
- begleitend bei Angstsymptomatik, wenn die körperliche Regulationsebene fachlich relevant ist
- als ergänzender Baustein, anschlussfähig an eine klinisch-psychologische Diagnostik
Biofeedback ist hier kein Wellness- oder Entspannungsangebot, sondern eine befundgeleitete klinische Methode. Ob es im Einzelfall sinnvoll ist, wird telefonisch und anhand der Fragestellung geklärt.
Vorgehen
Im Einzelsetting werden körperliche Regulationsgrößen erfasst und sichtbar/hörbar zurückgemeldet; auf dieser Grundlage wird die Eigenregulation geübt. Umfang und Verlauf richten sich nach Fragestellung und Befund und werden transparent vereinbart.
Grenzen
Biofeedback ist eine ergänzende klinisch-psychologische Methode, keine eigenständige Heilbehandlung und kein Heilversprechen. Organische Ursachen körperlicher Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt; Biofeedback ersetzt das nicht.
Kosten
Abrechnung als klinisch-psychologische Leistung. Honorar und Kostenzuschuss-Modalitäten werden vorab telefonisch geklärt; Details unter Kosten und Ablauf.
Nächster Schritt
Termine ausschließlich nach Vereinbarung – telefonisch oder über das Kontaktformular. Die Indikation klären wir telefonisch.
