Neuropsychologische Rehabilitation

Neuropsychologische Rehabilitation richtet sich an Erwachsene mit kognitiven Folgen einer erworbenen Hirnschädigung – etwa nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma. Sie setzt an den im Befund beschriebenen Funktionsbereichen an und ist ein Ergänzungsangebot der Praxis.

Wann sie sinnvoll ist

  • nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder anderer erworbener Hirnschädigung, wenn kognitive Beeinträchtigungen den Alltag relevant beeinflussen
  • wenn eine neuropsychologische Diagnostik oder ein vorliegender Befund konkrete Ansatzpunkte beschreibt
  • begleitend oder im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation, abgestimmt mit den behandelnden Stellen

Vorgehen

Grundlage ist ein neuropsychologischer Befund (eigener oder vorliegender). Darauf aufbauend wird im Einzelsetting an den betroffenen Funktionsbereichen gearbeitet – mit dem Ziel, beeinträchtigte Leistungen zu fördern und, wo Funktionen nicht wiederherstellbar sind, Kompensationsstrategien zu entwickeln. Umfang und Verlauf werden an der Fragestellung ausgerichtet und transparent vereinbart. Verwandt, aber enger gefasst: das gezielte kognitive Training.

Grenzen

Neuropsychologische Rehabilitation ist eine klinisch-psychologische Leistung, keine medizinische Behandlung und kein Heilversprechen. Die medizinische Versorgung liegt bei den zuständigen ärztlichen Stellen; die rehabilitative Arbeit erfolgt abgestimmt.

Kosten

Abrechnung als klinisch-psychologische Leistung. Honorar und die Modalitäten eines Kostenzuschusses werden im Vorfeld telefonisch geklärt; Details unter Kosten und Ablauf.

Nächster Schritt

Termine ausschließlich nach Vereinbarung – telefonisch oder über das Kontaktformular. Die Indikation klären wir telefonisch.